Neueröffnung der Drei-Felder-Sporthalle

"Endlich wieder Sport!"
Schüler und Schülerinnen kämpfen für ihre Sporthalle.

Die Schüler und Schülerinnen an der Beruflichen Schule Farmsen (G 16), an der Erich Kästner Stadtteilschule und die Sportler aus den Vereinen im Stadtteil sind glücklich, endlich wieder ein breites Sportangebot im Unterricht und in der Freizeit nutzen zu können. Am Montag, den 29. März 2010, um 8:30 Uhr - wurde nach einer drei jährigen Planungs- und Bauzeit die sanierte Drei-Felder-Sporthalle neu eröffnet.
Schüler Olli: "Die Halle ist super. Alles ist auf dem technisch neusten Stand. Endlich rutscht man auf dem viel zu glatten Boden nicht mehr aus. Jetzt macht das Basketballspiel doppelt so viel Spaß!"
 
Die neuen Basketballkörbe Blick in die Halle

Fast 700.000 Euro kostete die Sanierung in zwei Bauabschnitten. Die Ausstattung entspricht dem neuen technischen Standard: Der Hallen- Schwingboden schont die Gelenke und der umlaufende Prallschutz an den Wänden vermindert das Verletzungsrisiko. Auch die Ohren werden geschont: Eine akustische Decke dämpft die Lärmbelastung für Schüler und Lehrer, die auf drei Feldern parallel spielen können.
 
Letzte Montagearbeiten Endlich wieder Sport!

Nach über 30 Jahren ist die Halle nicht mehr benutzbar gewesen. Im Hamburger Abendblatt meldete sich der Handballtrainer Hans Riedel zu Wort (19.09.2007): "Die Umkleidekabinen waren verdreckt, der Hallenboden staubig und glatt, unter der Decke flogen zwei Tauben hin und her und der hart aufgepumpte, glatte Ball machte eine Wurfkontrolle aus der Distanz unmöglich". ( Coach des Ahrensburger TSV - 2007 ).

Schüler, Eltern, Lehrer und die Schulleitungen kämpften hart um die Sanierungsgelder. Fast ein Jahr nahmen die Schüler und Schülerinnen z.T. weite Wege und Fahrten auf sich, um in Ausweichquartieren Sport treiben zu können, damit er nicht ausfällt. Das Engagement des Schülerrates unter Sebastian Kronenwerth hat die Behörde zum Umdenken gebracht. Auch die Sportvereine konnten in dieser Halle keine Spiele mehr absolvieren. Jetzt freuen sich Schüler, Jugendliche, Eltern, Lehrer, Schulleitungen und auch die Vereine und deren Trainer, dass es endlich wieder losgehen kann.

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