Bachpatenschaft

Kooperation TG und FST mit dem Umweltamt Wandsbek

Wir, die TGV8c sowie die TGV8a, haben am 8. Mai und am 29. Mai 2009 in die Berner Au sowie in die Alster mehrere Tonnen Kies eingebracht. Durch diese Maßnahme soll die ökologische Situation verbessert werden, indem die Strömungsverhältnisse sich so einstellen, dass Schutz- und Besiedlungsräume für Lebewesen entstehen. Auch die Wasseroberfläche ändert sich, und es entstehen Lichtreflexionen, die dem Wanderer die Lebendigkeit der Gewässer nahe bringen.

Die Fließgewässer in Hamburg sind oftmals durch einen Geländeeinschnitt gekennzeichnet. Dieser grabenähnliche Verlauf hat auch die Oberflächenentwässerung des Siedlungsraumes bei starkem Regen aufzunehmen. Ein funktionaler Abfluss in einem geraden, kanalisierten Bachabschnitt kommt der ökologischen Funktion nicht zugute. Der natürliche Bachverlauf ist mäanderartig, liegt von seinem Niveau ein wenig unter der ihm umgebenden Landschaft und auch das Bachbett selber ist moduliert ausgeführt.

Die Hansestadt Hamburg versucht durch gesetzliche Vorhaben systematisch den Lebensraum der Bäche aufzuwerten. Neben umfangreichen Eingriffen bzw. Veränderungen, gibt es auch die Bachpatenschaften. Auch das Technische Gymnasium wird einen Abschnitt der Berner Au über einen Patenvertrag pflegen. Im Technikunterricht sollen Parameter wie die Temperatur untersucht werden. Denn die Temperaturunterschiede zwischen Regenrückhaltebecken und Fließgewässerabschnitten können sich negativ auf die Lebensbedingungen im Gewässer auswirken.

Das Projekt, welches wir an zwei Tagen durchgeführt hatten, war eine Bereicherung. Es hat die Klassengemeinschaft positiv beeinflusst.