Goldschmied/in der Fachrichtung Schmuck

Herr Zehle - 040 428 855 780

Die Ausbildung wird in unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten.

Welche Fachrichtungen gibt es?

  • Goldschmied/Goldschmiedin Fachrichtung Juwelen
  • Goldschmied/Goldschmiedin Fachrichtung Ketten
  • Goldschmied/Goldschmiedin Fachrichtung Schmuck

Tätigkeitsbereich Fachrichtung Juwelen

Goldschmiede und -schmiedinnen der Fachrichtung Juwelen entwerfen Ketten, Armbänder, Broschen und Ringe. Sie arbeiten nach Kundenwunsch, nach eigenen Entwürfen oder nach Vorlage. Passend für das jeweilige Schmuckstück bearbeiten sie Perlen, Opale, Rubine, Smaragde und andere edle Steine. Sie bereiten den Schmuckguss vor und gießen den Schmuck. Steine betten sie entweder direkt in Vertiefungen im Metall ein oder setzen sie in Fassungen, die sie am Schmuckstück angelötet haben. Goldschmiede und -schmiedinnen der Fachrichtung Juwelen reparieren auch Schmuck oder arbeiten ihn um.

Tätigkeitsbereich Fachrichtung Ketten

Goldschmiede und -schmiedinnen der Fachrichtung Ketten gestalten vorwiegend Hals- und Armschmuck, zum Teil auch Fußkettchen. Sie arbeiten nach Kundenwünschen, nach eigenen Ideen oder nach Vorlage. Zunächst bereiten sie Drähte und kleine Röhrchen aus Edelmetall vor und fertigen z.B. mit Feilen, Zangen und Lötpistolen daraus Kettenglieder. Diese formen sie zu den jeweiligen Schmuckstücken, die sie mit Kettenverschlüssen versehen. Sie passen auch Edelsteine in Halsketten und Armbänder ein, wobei sie zum Teil die Steine selbst fassen. Außerdem reparieren sie Schmuck oder arbeiten ihn um.

Tätigkeitsbereich Fachrichtung Schmuck

Goldschmiede und -schmiedinnen der Fachrichtung Schmuck fertigen Entwürfe für Ansteck-, Hals- und Ohrschmuck sowie für Hand- und Armschmuck. Sie arbeiten nach Kundenwünschen, nach eigenen Ideen oder nach Vorlage. Sie bearbeiten Gold oder andere Edelmetalle, formen Schmuck und Schmuckteile und ätzen, hämmern oder ziselieren die Metalloberfläche. Auch fassen sie Edelsteine oder Halbedelsteine ein, fertigen Verschlüsse sowie Ohr- und Manschettenknopfmechaniken an. Dabei verwenden sie Werkzeuge wie z.B. Zangen, Feilen und Lötpistolen. Auch reparieren sie Schmuckstücke oder arbeiten sie um.

Einsatzort

Goldschmiede und -schmiedinnen arbeiten hauptsächlich in handwerklichen Gold- und Silberschmiedewerkstätten, bei Juwelieren oder in der Schmuckindustrie. Sie sind überwiegend an speziellen Arbeitstischen in der Werkstatt tätig. Entwürfe fertigen sie am Schreibtisch oder am Computer. Kunden bedienen und beraten sie in Verkaufsräumen. In der industriellen Serienfertigung sind sie in größeren Fabrikhallen tätig.

Worauf kommt es an?

Sorgfalt braucht man für die Fertigung von Schmuck, der oft aus vielen kleinen Einzelteilen besteht. Entwurfsarbeiten erfordern zudem Kreativität. Da viele Schmuckstücke in Absprache mit den Kunden gefertigt oder repariert werden, sind Eigenschaften wie Kommunikationsfähigkeit und Serviceorientierung gefragt. Besonders wichtig ist das Fach Werken und Technik. Wer bereits Erfahrung im Umgang mit Werkzeugen und in der Bearbeitung z.B. von Metallen hat, ist im Vorteil.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Handwerksbetriebe sowohl Auszubildende mit Hauptschulabschluss bzw. mittlerem Bildungsabschluss als auch mit Hochschulreife ein. Industriebetriebe bevorzugen Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss.

Welche Alternativen gibt es?

Wenn es mit dem Ausbildungsplatz zur Goldschmiedin/ zum Goldschmied nicht klappt, hier eine kleine Auswahl von Alternativberufen mit vergleichbaren Ausbildungs- bzw. Tätigkeitsinhalten: