Film- und Videoeditor/in

Info und Kontakt
Ansprechpartner: Herr Schernus - 040 428 855 795
  • Neuordnung des Ausbildungsberufes
     
    Im Rahmen des Neuordnungsverfahren ist der Beruf als Wahlqualifikation im Beruf Mediengestalter/-in Bild und Ton integriert worden. Damit tritt die Verordnung im Beruf Film- und Videoeditor /-in zum 31. Juli 2020 außer Kraft.
     
    Auf bestehende Ausbildungsverträge hat die Neuordnung keine Auswirkungen. Ausbildungsverträge, welche ab dem 1. August 2020 beginnen, unterliegen der ab 1. August 2020 gültigen Verordnung.

Tätigkeitsbereich

Film- und Videoeditoren und -editorinnen sichten, schneiden und montieren Bild- und Tonmaterialien, um daraus z.B. Fernsehbeiträge, Videos oder Filme herzustellen. Drehbücher, Treatments oder Storyboards sind dabei wichtige Orientierungshilfen. Anhand dieser Materialien und nach Vorgabe der Regie oder Redaktion gestalten sie Bild- und Tonmontagen sowie besondere Bildeffekte. Sie bereiten Bild- und Tonmaterialien zur Synchronisation vor, fügen Sprachbeiträge, Geräusche und Musik hinzu und kontrollieren, ob Bild und Ton synchron sind.

Anschließend besprechen sie die Rohfassung mit der Regie bzw. der Redaktion und führen eventuelle Korrekturen aus. Ist das Erzeugnis fertig gestellt bzw. sendefähig, archivieren sie die verwendeten und nicht verwendeten Bild- und Tonmaterialien. Auch die Bildmischung bei Direktübertragungen kann zu ihren Aufgaben gehören.

Einsatzort

Film- und Videoeditoren und -editorinnen arbeiten hauptsächlich

  • in Unternehmen der Filmwirtschaft sowie bei Fernsehanstalten
  • bei Filmbearbeitungsfirmen

Bild- und Tonmaterial bereiten sie in Filmstudios am Videoschnittplatz meist in so genannten Schneideräumen auf. Auch in Archiv- und Magazinräumen haben sie zu tun. Am Computer schaffen sie z.B. Bildeffekte oder dokumentieren die Arbeitsergebnisse.

Worauf kommt es an?

Vor allem Sorgfalt ist in diesem Beruf wichtig, z.B. beim präzisen Schneiden und Zusammenfügen von Bild- und Tonmaterial. Für das Zusammenarbeiten mit Regisseuren, Redakteuren und Fachleuten aus Ton und Technik ist Teamfähigkeit förderlich.

Solides Wissen in Physik erleichtert das Ermitteln der akustischen und visuellen Eigenschaften eines Raumes. Bei der Bearbeitung von Texten und Sprachbeiträgen für journalistische, dokumentarische oder szenische Beiträge sind gute Deutschkenntnisse unabdingbar. Da technische Dokumente wie z.B. Betriebsanleitungen häufig in englischer Sprache verfasst sind, werden auch gute Englischkenntnisse benötigt.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

Welche Alternativen gibt es?

Wenn es mit dem Ausbildungsplatz zum Film- und Videoeditor/ zur Film- und Videoeditorin nicht klappt, hier eine kleine Auswahl von Alternativberufen mit vergleichbaren Ausbildungs- bzw. Tätigkeitsinhalten: